Kann man Spiritualität lernen? + 4 Tipps hierfür!

Willkommen! Ich bin Manuel Weber.

Kann man Spiritualität lernen? 
Falls ja, wie?
Was bedeutet lernen?
Was sind spirituelle Erfahrungen?

Um all diese Fragen geht es in diesem Artikel

Lesen oder sehen?

Auf meinem YouTube Kanal gibt es auch ein Video zu diesem Thema, daher lieber lesen oder sehen?

Warum willst du Spiritualität lernen?

Da du hier bist, hast du anscheinend Interesse daran, ob man Spiritualität lernen kann. 
Viel spannender als alles was ich dir erzählen kann,  ist aber wenn du dir selbst bewusst wirst. 
Darum frage ich jetzt dich:

Was genau bedeutet für dich Spiritualität? 
Warum willst du diese lernen?
Was erhoffst du dir davon?

Wenn du magst schreib unten einen Kommentar dazu.

Was ist lernen?

Lernen heißt Erfahrungen sammeln. 

Um Spiritualität zu lernen, sammle spirituelle Erfahrungen!

Was sind spirituelle Erfahrungen?

Spirituelle Erfahrungen sind diese Momente, in denen wir ganz intensiv im Jetzt lebendig sind.

1. Flow Momente

Diese “Flow Momente“, in denen wir handeln und sprechen als würde durch uns hindurch gehandelt werden. 
Das kann vieles sein und ist sehr individuell:
Tanzen,  kochen,  rennen, einen Sonnenuntergang beobachten,  Klettern,  Sex, malen, singen, trommeln usw.

Was auch immer du tust, mache es mit voller Hingabe!
Begebe dich ganz hinein.
Verschmelze mit der Tätigkeit.

Es klappt nicht immer gleich gut, doch lass dich davon nicht entmutigen – jetzt habe ich dich nochmal daran erinnert, das hilft dir beim nächsten mal.
So wird jede Tätigkeit eine spirituelle Tätigkeit und nebenbei wird das Ergebnis zufriedenstellender sein:
Wenn du etwas erschaffst wird es qualitativ hochwertiger sein.
Wenn du schreibst, enthält das Geschriebene mehr deines Wesens.
Beim kochen wird das Essen mehr Energie enthalten und bekömmlicher werden!

2. Spirituelle Momente sind lebendige Momente

Wann fühlen wir uns sehr lebendig? 

Wenn wir aus der Komfortzone austreten,  etwas neues tun, neues sehen, neues auszuprobieren.
Wenn wir uns der eigenen Angst stellen und Mut haben.
Für mich sind das hoch spirituelle Momente.

Sich mit Mut der eigenen Angst zu stellen, ist als ob die Lebensenergie in uns eine energetische Blockade einreist.

Auch sich in Gefahr zu begeben gehört dazu. Momente der Lebesgefahr sind gleich den vorher genannten Flow Momenten, denn hier schaltet der Verstand sich aus und wir sind höchst intensiv im Jetzt.

Ich will dir natürlich nicht raten dich absichtlich in Lebensgefahr zu begeben, der Vollständigkeit wegen gehört es jedoch hierher.

Mehr Bewusstsein ist nicht gleichbedeutend mit mehr Lebensfreude, sondern kann auch als unangenehm empfunden werden – besonders in der Phase des Bewusstseinswandels – siehe dazu: Was ist die spirituelle Depression?

Kindern zu Spiritualität verhelfen

Beim Umgang mit Kindern sehe ich ständig wie Kindern fast alles verboten wird. So wachsen sie zu ängstlichen Erwachsenen mit vermindertem Selbstwertgefühl heran.

Ängstliche Kinder werden zu ängstlichen Erwachsenen
Ängstliche Kinder werden zu ängstlichen Erwachsenen

Spiritualität heißt aber sich öffnen.
Lieben heißt sich öffnen.
Angst bedeutet verschließen, zurückziehen, klein machen.
Spiritualität bedeutet groß machen,
In der Spiritualität ist alles verbunden.
In der Angst alles abgegrenzt.

Ja, wenn Kindern mehr erlaubt wäre, würden mehr Unfälle passieren…
Doch dafür wäre die komplette Gesellschaft eine andere: Mutiger und offener.

Vielleicht fragst du dich was hat das mit diesem Thema zu tun?
Spiritualität ist umso leichter zu “erlenen”, je gesünder und ausgeprägter unsere Basis dazu ist – und wir können Kinder darin unterstützten, ihre angeborene Spiritualität eben nicht unter Angst zu begraben und ihnen so von vornherein eine spirituelle Basis mitgeben. 

3. Begebe dich in Kraftzentren

Kraftzentren sind Orte, an denen seit Jahren spirituelle Praxis betrieben wird und die dadurch aufgeladen werden mit Lebensenergie.
Ein solcher Ort unterstützt uns im “nach innen blicken” und im Bewusstwerdungsprozess.

Auf einer meiner Indienreisen besuchte ich kurz nacheinander drei verschiedene Kraftorte:
Ein Meditationszentrum, wo seit Jahrzehnten energetische Übungen stattfinden.
Danach eine Moschee, wo seit Jahrhunderten hingebungsvoll gebetet wird.

Pushkar See - ein spiritueller Kraftort
Pushkar See – ein spiritueller Kraftort

Und zuletzt einen See, der seit Jahrtausenden von Hindus für rituelle Waschungen, Gebete, Hochzeiten, Totenverbrennungen usw genutzt wird.

So haben sich die Kraftorte in der Intensität gesteigert und das spürte ich auch ganz deutlich.

Natürlich musst du nicht unbedingt nach Indien, wenn ich das auch sehr empfehlen würde, siehe Punkt 2 raus aus deiner Komfortzone!
Auch in Deutschland haben wir Kraftorte, doch leider verlieren diese an Intensität, da sie nicht mehr genügend aufgeladen werden.

Aber auch du kannst dir deinen eigenen Kraftort schaffen: Ein Ort an dem du meditierst, räucherst, betest, nicht fluchst, nicht negativ denkst.
So kannst du gleichzeitig Spiritualität erlernen und dir selbst einen wohlfühl-Kraftort schaffen.

4. Gehe in die Natur

…und damit meine ich nicht einen kleinen Spaziergang im Wald.
Auch hier gilt: Raus aus der Komfortzone!
Eine Nacht, oder zwei, oder eine Woche draußen schlafen, unter den Sternen, ohne Handy, ohne Musik hören.

Manche Wunder entdeckt man erst, nachdem man sich ganz darauf einlässt. Da waren sie aber schon immer
Manche Wunder entdeckt man erst, nachdem man sich ganz darauf einlässt. Da waren sie aber schon immer

Damit meine ich nackt im Fluß zu baden und am Moos riechen.
Ein Feuer zu machen und zu schreien und den so sehr unterdrückten animalischen Wesenszügen auch Raum zu geben.

Man darf nie vergessen, dass sich seit dem Beginn der Industrialisierung die menschliche Lebensweise komplett verändert hat – doch das war erst vor ca. 200 Jahren. Ein Wimpernschlag im Vergleich zu Hunderttausenden Jahren als wanderne Jäger & Sammler und später sesshafter in Dörfern das Land bewirtschaften – jedoch viel enger mit der Natur verbunden als heute.

Es trägt zu unserem Wohlbefinden bei, dem “Jäger & Sammler Kern” in uns wenigstens ab und zu Raum zu geben. Diese Aspekte zu unterdrücken, aufgrund von gesellschaftlichen Normen usw, führt zu energetischen Stauungen und wird sich daher früher oder später entladen müssen oder uns krank machen.

Kann man Spiritualität lernen? Fazit

Aus meiner Sicht muss man Spiritualität nicht lernen, sondern viel eher wiederentdecken

Kann man Spiritualität lernen?
Verbundenheit…

Wir sind und waren immer mit dem Ganzen, dem All, Gott (nenne es wie du willst) verbunden und sind es auch im 21. Jahrhundert. Aus meiner Sicht haben wir bereits den Höhepunkt des materialistischen Weltbildes überschritten und entdecken bereits unseren spirituellen Kern wieder.

Danke für deine Aufmerksamkeit und ich wünsche dir viel Spaß beim wiederentdecken.

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