Mit Yoga anfangen: Darum ist jetzt die perfekte Zeit

11. Januar 2018
Mit Yoga anfangen bedeutet bewusst etwas für den eigenen Körper und Geist zu tun.

Yoga hat bereits eine Jahrtausende alte Geschichte hinter sich.

Noch vor wenigen Jahrzenten als esoterische Spinnerei abgetan, hat Yoga in den letzten Jahrzehnten immens an Popularität gewonnen hat – und ist mittlerweile wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

In diesem Artikel nenne ich dir offensichtliche und auch weniger beachtete Gründe mit Yoga anzufangen.

Besonders diese nicht sofort ersichtlichen Gründe sind es, die Yoga besonders machen und stark von anderen Sportarten und Fitness Übungen unterscheiden.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder der regelmäßig Yoga machen wird genau diese Effekte spüren wird.

Wenn du hingegen gerade erst angefangen hast oder anfangen wirst, gebe deinem Körper und Geist Zeit und habe und erwarte nicht zu schnell zu viel:
Körperliche und geistige Muster haben sich über viele Jahre gebildet – man kann nicht erwarten diese nach wenigen Wochen bereits aufzulösen.

Über Manuel Weber:

Yogalehrer, Youtuber, Querdenker, Optimist & Rebell.

Worum es hier geht:
In jedem Menschen steckt so viel Energiepotential. Doch um das abzurufen müssen wir unsere Blockaden lösen: Glaubenssätze, Konditionierungen, Ängste, Traumata
- und gleichzeitig Körper und Geist stärken.

Bewusstsein & Kraft vereint.

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Mit Yoga anfangen Grund eins:

Der offensichtlichste Grund zuerst:

Yoga schenkt dir Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer.

Unser westlicher Lebensstil hat zu einer Vielzahl von körperlichen Problemen geführt – oft einhergehend mit verkürzten Muskeln und einer flachen, unbewussten Atmung. Die Folgen:

  • schlechterer Blutfluss bis hin zu verstopften Adern (Schlaganfall)
  • Rückenschmerzen
  • fehlendes Körperbewusstsein & ungeschmeidige Bewegungen – damit eine erhöhte Verletzungsgefahr
  • eine eingesunkene Haltung, die keine Lebenskraft ausstrahlt sondern Belastung
  • weniger körperliche Energie und damit Tatendrang

Körper und Geist sind eine Einheit:

Wenn der Körper schwach und unbeweglich ist, hat es auch der Geist schwer sich frei zu entfalten. Oder anders gesagt: Ein starrer Körper sorgt für einen starren Geist; zu weniger Flexibilität im Denken.

Mit Yoga anfangen bedeutet, sich bewusst seinem Körper und Geist zuzuwenden und diese Folgen unseres Lebensstils anzugehen und umzukehren.
„Ändern statt ärgern“ und Körper und Geist zu vereinen.

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Dies wird sich nach einiger Zeit u.a. folgendermaßen bemerkbar machen:

  • Eine deutlich gerade, bessere Haltung (die mehr Kraft und Lebendigkeit ausstrahlt)
  • Gestärkte Muskulatur im ganzen Körper (also nicht nur einzelne Muskelgruppen wie beim Bizeps trainieren oder Radfahren)
  • Deutlich mehr Energie
  • Sehr viel ausgeprägteres Körperbewusstsein (man „spürt sich plötzlich mehr“)
  • Durch die bessere Dehnung werden plötzlich Bewegungen möglich, die vorher nicht möglich waren

Für mehr Informationen siehe meinen Artikel über die körperliche, psychische und spirituelel Yoga Wirkung.

Zweiter Grund: Blockaden werden gelöst

Was meine ich mit Blockaden?

Wenn ein Organismus am freien Entfalten gehindert wird, tendiert er zum Rückzug oder sogar der Angststarre.

Bereits in den 30er Jahren hat Wilhelm Reich dies auch bei Einzellern beobachtet:
Solange diese sich frei entfalten konnten, waren ihre „Körper“ flexibel, weich und ihr Wesen neugierig.
Als ihnen jedoch Angst eingejagt wurde, zogen sie sich zurück. Sie wirkten kleiner und schwächer.
Wird ihnen immer und immer wieder Angst eingejagt, schaffen sie es irgendwann kaum noch aus ihrer Starrheit heraus.

Was bewirkt bei uns Menschen diese Starrheit?

Die Grundlage wird fast immer im Kindesalter gelegt:
Das neugierige Strecken des Einzellers ist in unserem Fall ein neugieriges, spielerisches Erkunden der Welt.

Doch daran werden wir gehindert: Von Eltern, Kindergärtnerinnen, dem Staat, der Schule, der Polizei usw.

Meist natürlich nicht in böser Absicht, doch tatsache bleibt, dass wir viel öfter gehindert als ermutigt werden.
Viel öfter „nein“ als „ja“ hören.

Das ganze über viele Jahre hinterlässt seine spuren.

Und bei einigen Menschen kommt etwas noch schlimmeres hinzu:
Emotionale Abwesenheit der Eltern und/oder körperliche Gewalt.

Allgemein gesagt: Ein unsicheres Umfeld.

 

Wie kann Yoga helfen?

Diese Starrheit zeigt sich häufig körperlich in Form von Schwierigkeiten wirklich zu entspannen, Muskeln wirklich ganz locker zu lassen.

Die Folge sind Verspannungen und auch körperliche Starrheit (Unbeweglichkeit).

Durch das wiederholende Dehnen werden diese oft micro kleinen und unbewussten Verspannungen langsam gelöst.

Vor allem dehnen wir im Yoga wirklich den ganzen Körper und das lange! (Und nicht nur z.B. ein bisschen die Beine vor dem joggen)

So bekommen manche Körperteile vielleicht zum ersten mal die Chance diese eingelagerten Traumata zu lösen.

Dazu kommt (auch wenn es komisch klingt):

Viele Leute lernen erst beim Yoga wirklich zu entspannen.
Die Abwechslung aus Anstrengung und Entspannung erleichtert dieses „loslassen“.

Idealerweise sollte man also in einer Atmosphäre Yoga praktizieren, wo dieses loslassen leicht fällt.

Das Thema der energetischen Blockaden ausführlichst darzustellen, könnte Bücher füllen.

Daher belasse ich es jetzt hierbei.

An dieser Stelle möchte ich auf mein Youtube Video verweisen, wo ich noch etwas mehr über dieses Thema erzähle.

Yoga unterstützt die Entgiftung

Leider sind wir heutzutage umgeben von Giftstoffen: Im Wasser, in der Nahrung, im Boden, in der Luft – und damit natürlich auch in uns.

Damit sich diese Giftstoffe im Körper nicht immer weiter anreichern, sollten wir unseren Organismus in der Entgiftung aktiv unterstützen:

Einerseits indem wir auf unsere Ernährung achten und auch hier zurück zur Natur finden.

Andererseits indem wir die körpereigene Entgiftung unterstützen.

  • Yoga und die darin praktizierte tiefe Atmung massiert und stärkt die Bauchorgane
  • Harmonisiert die Bauchorgane sodass sie zusammen funktionieren und nicht gegeneinander (wie in allen Bereichen stellt auch hier Yoga die Einheit wieder her)
  • Yoga Übungen haben direkten Einfluss auf die Körperdrüsen, welche Hormone ausscheiden und Hormone sind in vielerlei Hinsicht Antriebsstoffe unserer Körper (siehe hier auch meinen Artikel über Fast Food Konsum, welcher Drüsen außer Balance bringt)

Mit Yoga anfangen Grund drei:

Wir leben in einer Welt, in der wir sehr wenig Stabilität erfahren.

Zu dem entwickelt, was der Mensch heute ist, haben wir uns in kleinen Familienverbänden oder Dorfstrukturen. Dort herrschte (und herrscht immer noch in vielen Teilen der Welt) ein viel größerer Zusammenhalt inklusive engem Tauschhandel und gegenseitiger Hilfe.
Zudem war die Bindung an die Natur viel enger und harmonischer.

Das haben wir größtenteils verloren. Natürlich haben wir andere Vorteile heutzutage, aber das war es was den Menschen ein Gefühl der Stabilität und Zugehörigkeit verliehen hat.
Es gibt heutzutage sehr viele einsame Menschen, Einzelkämpfer und Egoisten.
In unserem System wird das Konkurrenzdenken und das mit-dem-Strom-schwimmen sehr gefördert. Gegeneinander statt Miteinander. Survival of the fittest…

Das sorgt für ein Gefühl Unsicherheit, eine fehlende Basis.
Und Unsicherheit führt zu Angst.
Angst bedeutet Enge und in Enge können wir uns nicht frei entfalten

Was hat das also nun mit Yoga zu tun?

Die freie Entfaltung des Körpers wird in symbolischen Positionen zum Ausdruck gebracht. Die Lunge die Muskeln und der ganze Körper dürfen sich weit machen.
So beseitigt Yoga diese gefühlte Enge und beseitigt so Angst, das gibt dir mehr Sicherheit.

Yoga gibt dir Stabilität und Verbundenheit im Inneren.

Hier nochmal eine spirituelle Sichtweise:
Stabilität kann man nur im Innen finden. In der äußeren Welt ist ohnehin alles vergänglich – das Leben kommt und geht und ändert sich ständig.
Wie kann man im materiellen Stabilität finden, wenn sich ständig alles wandelt?

Es gibt einen Kern in dir, der sich nicht wandelt im Laufe des Lebens.

Mit Yoga anfangen bedeutet, sich diesem Kern zu nähern.

In der Tiefe des Meeres ist alles still und friedlich, auch wenn oberflächlich ein Sturm die Wellen aufpeitscht.

 

Mit Yoga anfangen – die positiven Folgen zusammengefasst:

  • Ein ruhigerer Geist in einem stärkeren Körper
  • besserer Blutfluss und damit Energieversorgung
  • harmonischere Drüsenfunktionen
  • dadurch mehr Zufriedenheit
  • erleichterter Abtransport von Giftstoffen
  • Finden von Stabilität im Inneren (was dich freier macht, da weniger abhängig von äußeren Befriedigungen)

Das ist immer noch nur eine kleine Auswahl der vielschichtigen Vorteile.

Mit diesem Artikel wollte ich aufzeigen, warum Yoga im 21. Jahrhundert wertvoller ist denn je.
Natürlich ist meine Meinung subjektiv, denn ich lebe nur in dieser Zeit und nicht früher. Aber ich bin mir sicher, dass Yoga eine Heilung vieler Zivilisationsprobleme sein kann.
Und deshalb, finde ich, solltest Du mit Yoga anfangen 🙂

 

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